Ursulinerstraße

Unerwartet sensationell

Die derzeit noch laufende Baumaßnahme an der Ursulinerstraße 7/9 wurde seit 2008 archäologisch begleitet. Nach einer Voruntersuchung der Stadtarchäologie wurde die Hauptmaßnahme durch die Firma Archeonet (Bonn) unter Leitung von Michael Wiehen M.A. durchgeführt. Erwartet wurden römische Fundamente und mittelalterliche Siedlungsreste. Völlig überraschend war eine römische Mauer noch bis zu 1,60 m aufgehend erhalten.

Vor fast 2000 Jahren diente das Mauerwerk als südliche Rückwand der Portikus, die am Hof als Rekonstruktion wiederaufgebaut wurde. Das Gesamtbauwerk hatte die imponierende Höhe von ca. sieben Meter bei einer Breite von ca. acht Meter. Durch das große Entgegenkommen der Bauherren (Büro Medefindt/Dollmann, Aachen) wird der Befund künftig für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Fundort_Ursulinerstr

Blick auf das mächtige römische Mauerwerk während der Grabung