Aachener Dom

Bedeutsam sind Reste aus der Gründungsphase des römischen Aachen

Ansicht auf die Domgrabung (c) Stadt Aachen

Zwischen 2007 und 2010 fanden im Umgang des karolingischen Oktogons – dem sogenannten Sechzehneck – archäologische Untersuchungen durch die Stadtarchäologie Aachen statt. Die Arbeiten waren eingebunden in eine Sanierungsmaßnahme der Dombauleitung.
 

Dadurch ergab sich einerseits die Chance, Bereiche neu zu dokumentieren, die bereits 1910/11 ausgegraben und wieder zugeschüttet wurden. Andererseits wurden auch noch völlig neue Befunde angetroffen. Die Funde reichen von der Jungsteinzeit über die keltische und römische Zeit bis in das frühe Mittelalter.
 

Warum eine neue Ausgrabung?

 
Teile der Dokumentation sowie alle Fundobjekte der Altgrabung gingen während des Zweiten Weltkriegs verloren. Die neuen Grabungen hatten zwei Ziele: den alten Grabungsschutt nach Fundobjekten zu durchsuchen sowie eine komplette Bauaufnahme der karolingischen Fundamente und der darunter liegenden römischen Thermenreste zu erstellen.

 
Abschlussbericht zu den erfolgreichen Grabungen