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Hier in Aachen haben sogar schon in der Steinzeit Menschen gelebt. Im Boden kann man immer wieder Spuren aus dem Leben vergangener Zeiten finden. Wenn man diese genau untersucht, kann man ganz viel erfahren, was noch in keinem Geschichtsbuch geschrieben steht.

Kinder-Zeitreise (c) Stadt Aachen

Was ist Archäologie?
Früher war der Elisengarten kein Garten. Es haben dort Häuser gestanden und Menschen gelebt. Um herauszufinden, wie die Häuser ausgesehen haben, und was die Menschen hier getan haben, graben die Archäologen. Dabei finden Sie manchmal Dinge, die vor vielen Jahren unter der Erde verschüttet wurden. Zum Beispiel Reste von alten Mauern und Fußböden, manchmal auch Keramik oder alte Münzen. Oft zeigt aber nur der Boden eine andere Farbe, wo eine Grube oder ein Haus aus Holz war.

Vorsichtig graben oder einfach nur buddeln?
Wenn Archäologen ausgraben, müssen sie sehr vorsichtig sein. Im Elisengarten sind Bodenschichten aus vielen verschiedenen Zeiten. Wenn man einfach alles ausbuddelt, weiß man nachher nicht mehr, was zu welcher Schicht gehört. Außerdem benutzen die Archäologen kleine Werkzeuge, meistens Spitzkellen, um den Boden ganz vorsichtig Stück für Stück abzutragen.

Kann man in Aachen auch Schätze im Boden finden?
In Filmen sieht man oft, wie Kisten mit Gold ausgegraben werden. In Aachen wird man solche Schätze sicher nicht finden, dafür aber Gefäße aus Keramik, Werkzeuge aus Stein und Metall und vielleicht einige Münzen, Schmuck oder sogar Spielzeug. Aber auch Knochen, die damals weggeworfen wurden, könnte man heute finden. Dadurch wissen wir, was die Menschen damals gegessen haben. Die Fundstücke erzählen uns viel über die Vergangenheit. Diese Geschichten helfen uns, unsere Vorfahren besser zu verstehen. Und das ist viel wertvoller als ein Goldschatz.