Archäologie
Stadtarchäologie für die Bürger
Ziel der Stadtarchäologie ist die Dokumentation und Auswertung der materiellen Hinterlassenschaften vergangener Zeiten im Stadtraum. Dadurch wird das geschichtliche Bild Aachens dichter und facettenreicher. Die Aachener Stadtarchäologie hat die Aufgabe, die gewonnenen Erkenntnisse in vielfältigen Formen, unterschiedlichen Medien und verschiedenen Rahmen sowohl einer interessierten Bürgerschaft als auch auswärtigen Besuchern und Fachleuten zugänglich zu machen. Im Idealfall kann ein Ort mit einer dauerhaften Präsentationsmöglichkeit – etwa ein stadthistorisches Museum – die aus dem Aachener Boden stammenden Fundstücke der Öffentlichkeit zugänglich machen. Ausstellungen könnten in regelmäßigem Turnus Einblick in die Arbeit der Stadtarchäologie verschaffen und jedem Interessierten die Möglichkeit bieten, seine Kenntnisse über Aachens Vergangenheit zu erweitern.Termine wie der europaweit abgehaltene „Tag des offenen Denkmals“ bieten die Möglichkeit, nicht nur archäologisch interessante Plätze kennen zu lernen. Praktische Vorführungen ermöglichen auch einen tieferen Einblick in die Lebensweise vergangener Epochen. Wie wurden eigentlich die Steinbeile auf dem Lousberg hergestellt? Oder: Was kam bei den Römern auf den Tisch?
In der Kooperation mit Schulen dienen solche Veranstaltungen auch Kindern und Jugendlichen als Gelegenheit, Geschichte nicht nur als trockenes Bücherwissen, sondern als aktives Erlebnis kennenzulernen.
Vereine/Arbeitskreise:
Archäologischer Arbeitskreis Aachen
Aquae Granni
Aachener Geschichtsverein
AK karolingisches Aachen
Archäologisches Fachamt: LVR – Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland
Schulen und Universitäten:
RWTH Aachen
Wissenschaftliche Institute und Organisationen:
Historisches Institut der RWTH Aachen
Archäologisches Institut der Universität zu Köln
Lehrstuhl für physische Geographie und Geoökologie des Geographischen Instituts der RWTH Aachen

