Archäologie
Archäologische Geräte im Einsatz
3-D-Laserscanner
Der 3-D-Laserscanner dient zur dreidimensionalen Erfassung eines Befundes, in diesem Fall vornehmlich des aufgehenden Mauerwerks. Ein feiner Laserpunkt läuft dazu alle Mauern ab und erfasst millimetergenau ihren Aufbau. Aus diesen Daten lässt sich im Computer ein dreidimensionales Bild zusammenstellen, so dass man auch vom Schreibtisch aus die Befunde erneut überprüfen kann. Trotz ihrer Vorzüge ist diese Technik jedoch nicht in der Lage, herkömmliche Dokumentationsmethoden wie das Zeichnen per Hand zu ersetzen.
Maßstäbliches Zeichnen per Hand

Trotz moderner Dokumentationsverfahren wie des 3-D-Laserscans verliert die Zeichnung per Hand nicht ihre Bedeutung. Dabei nimmt der Bearbeiter den Befund sozusagen aus nächster Nähe in Augenschein und kann einen ersten Überblick über Auffälligkeiten und Besonderheiten gewinnen, die auf dem Zeichenblatt vermerkt werden können. Gleichzeitig dient die Nutzung verschiedener Methoden natürlich auch zur gegenseitigen Überprüfung.

Die Anwendung von Sieben ist immer dann nötig, wenn mit besonders kleinen Fundstücken zu rechnen ist. Dies ist im Aachener Dom der Fall. Hier wurden große Teile des Erdreiches bereits bei den Altgrabungen von 1910 durchsucht, so dass viele größere Funde bereits geborgen wurden. Die aktuellen Grabungen haben jedoch gezeigt, dass eine große Menge an aussagekräftigen Kleinfunden übersehen wurde, die uns heute zu neuen Erkenntnissen verhelfen können.
Zeichenmaschine / Feldpantograph
Der Feldpantograph macht das maßstäbliche Zeichnen eines Befundes einfacher. Mit einem Metallstift werden die Umrisse der einzelnen Befunde abgefahren. Die Mechanik des Geräts setzt dies im Maßstab 1:20 in eine Zeichnung auf Papier um. Zwar müssen die so angefertigten Zeichnungen später noch einmal überarbeitet werden, doch spart die Anwendung des Pantographen immer noch eine Menge Zeit und Arbeitskraft.

