Aachen: 10 Jahre neue Stadtarchäologie

Vor zehn Jahren wurde die Stadtarchäologie Aachen neu eingerichtet. Eine öffentliche Tagung zieht Bilanz.

Vor zehn Jahren wurde die Stadtarchäologie Aachen neu eingerichtet. Eine öffentliche Tagung zieht Bilanz.

In den letzten zehn Jahren sorgten archäologische Entdeckungen in Aachen für so manche Überraschung, und einige vertraute Geschichtsbilder erfuhren Ergänzungen oder Korrekturen.

So weiß man heute, dass das bereits um Christi Geburt gegründete römische Aachen kein reines „Heilbad für Legionäre“ war, sondern ein urbanes Mittelzentrum mit städtischer Infrastruktur. Erstmals gelang der Beweis, dass die Römer den Markthügel mit einer rund fünf Meter breiten und mit Türmen bewehrten Mauer
umfriedeten. 
Spektakulär waren auch die Grabungenim Weltkulturerbe Aachener Dom zwischen 2007 und 2011.
Unter anderem konnte dabei die Datierung der Bauzeit auf die Jahre zwischen 793 und 803 präzisiert werden.

Und die „gläsernen“ Grabungen im Elisengarten zeigten nicht nur mehr als 5000 Jahre Aachener Siedlungsgeschichte, sondern prägten auch das Verständnis der Bürgerschaft für die Frühgeschichte Aachens nachhaltig.
Neue Stadtarchäologie Aachen:
Die öffentliche Tagung am 12. und 13. Mai 2017 im Centre Charlemagne lässt Entdeckungen der letzten zehn Jahr Revue passieren und vertieft sie.

Den Flyer zur Vernastaltung finden Sie hier.